Das stille Sterben der Mehrspartenvereine: Warum traditionelle Sportklubs umdenken müssen
Wenn am Sportplatz das Flutlicht ausgeht Einst waren Mehrspartenvereine das soziale Rückgrat vieler österreichischer Gemeinden. Vom Turnen über Fußball und Tischtennis bis zum Faustball boten sie Bewegung, Begegnung und Zugehörigkeit unter einem Dach. Im Vereinsheim wurden Feste organisiert, Kinder fanden ihre ersten Freundschaften, und mehrere Generationen trafen einander regelmäßig. Wer in einem Ort von Vorarlberg bis ins Burgenland sportlich aktiv sein wollte, kannte meist den örtlichen Verein und seine ehrenamtlichen Funktionärinnen und Funktionäre. Dieses Bild verändert sich. Immer mehr Sektionen müssen Trainingszeiten reduzieren, Mannschaften abmelden oder den Betrieb überhaupt einstellen.…
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